| Änderung beim Notruf 112 |
Am Donnerstag, den 17.06.10 nahm die Integrierte Leitstelle Traunstein (ILS) ihren Betrieb auf.
Ab sofort gilt in den Landkreisen Altötting, Mühldorf, Traunstein und Berchtesgadener Land der Notruf 112 sowohl zur Alarmierung der Feuerwehr als auch zur Alarmierung des Rettungsdienstes.Bisher wurden die Feuerwehren im Landkreis Altötting von den Polizeiinspektionen Altötting oder Burghausen alarmiert, hier lief auch der Notruf 112 auf. Der Rettungsdienst wurde über den Notruf 19222 der in der bisherigen Rettungsleitstelle in Traunstein auflief alarmiert. Ziel der ILS ist das künftig alle Hilfsorganisationen über den gemeinsamen Notruf 112 Weitere Informationen zum Notruf 112 können Sie hier downloaden: Flyer Notruf 112 Auch für die Feuerwehren gibt es einige Änderungen. Bisher gab es 7 sogenannte Alarmstufen die je nach Lage durch die alarmauslösende Stelle auswählt wurden. Diesen Alarmstufen waren dann in sogenannten Alarmplänen die jeweiligen Feuerwehren hinterlegt die dann alarmiert wurden. Bei dem neuen System in der integrierten Leitstelle werden die 7 Alarmstufen durch 67 Einsatzstichwörter ersetzt. Damit ist eine viel feinere Auswahl möglich.
Es wird also in Zukunft nicht mehr eine gesamte Feuerwehr alarmiert sondern nur noch die an der Einsatzstelle benötigten Fahrzeuge bzw. Einsatzmittel. Als technische Änderung muss man die Einführung des FMS-Systemes (Funkmeldesystem) erwähnen. Durch dieses System werden sogenannte Routinemeldungen, (z.B. Fahrzeuge ausgerückt, Einsatzstelle an, Fahrzeug einsatzbereit bzw. nicht einsatzbereit, usw.) über das Setzen eines sogenannten Status abgesetzt. Praktisch geschieht dies durch das Drücken einer Taste auf den neuen FMS-Funkhörern. Dadurch wird der Funkverkehr stark entlastet was vor allem bei größeren Schadenslagen von Vorteil ist. Weitere Informationen finden sie hier: http://www.notruf112.bayern.de
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Juni 2010 um 08:07 Uhr |



Den Einsatzstichwörtern ist dann hinterlegt welche Einsatzmittel (Löschmittel bzw. Geräte) bei diesem Szenario mindestens benötigt werden. Der Einsatzleitrechner alarmiert dann die dem Einsatzort nächstgelegenen Fahrzeuge die diese Einsatzmittel mit sich führen. Dadurch ist gewährleistet das so schnell wie möglich effektive Hilfe geleistet werden.